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Pressemeldung März 2011
FWG informiert sich über Strom aus der Natur
Zu einer Informationsveranstaltung zum Thema BioTherm Heizkraftwerk hatte der Stadtverband der Freien Wähler alle Mitglieder und interessierten Bürger eingeladen. Eine erfreulich große Anzahl an Interessenten war dem Angebot gefolgt und kam zu dem vereinbarten Treffpunkt auf dem Baden Airpark in Rheinmünster. Dort ist seit 2006 ein Heizkraftwerk in Betrieb, das Strom und Heizwärme aus Holzhackschnitzel erzeugt. In einem Betriebsrundgang erläuterte der dortige Geschäftsführer Franz Vogel die Funktionsweise der Anlage. Kernstücke sind hierbei die Brennkammer mit einem Rost aus beweglichen Elementen und einem Durchmesser von 9 Metern sowie eine Dampfturbine, die mit einer Drehzahl von 10.000 Umdrehungen pro Minute einen Generator antreibt, der für die Stromerzeugung sorgt. Pro Stunde schiebt ein Schneckengetriebe 9 Tonnen Holz-Hackschnitzel in den Brennraum, in dem durch die Verbrennung Temperaturen von bis zu 850°C entstehen. Die Hitze wird genutzt um in einem Kessel Dampf mit einem Druck von 52 bar und 465°C zu erzeugen. Dieser treibt die Turbine an, mittels der bis zu 5,2 MegaWatt Strom erzeugt wird, der in das öffentliche Netz eingespeisst wird. Dies entspricht dem Bedarf von ca. 12.000 Haushalten. Somit könnten praktisch alle Einwohner der Kreisstadt Bühl mit Strom aus diesem Kraftwerk versorgt werden. Hinzu kommt, dass die Abwärme der Anlage für die Versorgung mehrerer Gebäude auf dem Baden Airpark mit Heizenergie mittels Fernwärmeleitungen genutzt wird.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten und einigen Modifikationen der Anlage mit teils speziell ausgetüftelten Lösungen, läuft die Anlage mittlerweile im Dauerbetrieb rund um die Uhr unter Volllast und wird nur zu den routinemäßig vorgeschriebenen Wartungsarbeiten abgeschaltet. So will der Betreiber in diesem Jahr eine Betriebszeit von > 8000 Stunden erreichen. Der hierfür notwendige Bedarf an Holzhackschnitzel wird durch verschiedene Betriebe aus einem größeren Umkreis sichergestellt, die z.B. den entlang von Straßen durch notwendigen Rückschnitt an Hecken und Bäumen anfallenden Grünschnitt anliefert.
Die Gesamtinvestitionen für die Anlage lagen bei ca. 17,5 Millionen Euro. Direkt in der Anlage wurden insgesamt 6 Arbeitsplätze geschaffen, die über einen Schichtbetrieb für einen unterbrechungsfreien Betrieb sorgen.
Positiv überrascht zeigten sich die Teilnehmer des Rundgangs über die geringen Emissionen der Anlage. Der Betreiber konnte durch eine aufwändige Nachweisführung, belegt durch unzählige Laboruntersuchungen sogar die Behörden davon überzeugen, dass die anfallende Asche aus dem Brennraum zur Bodenverbesserung in der Landwirtschaft genutzt werden kann.
Mit der herzlichen Dankeschön verabschiedeten sich die Freien Wähler von Herr Vogel und äußerten sich froh darüber, dass er zusammen mit seinen Mitgesellschaftern dieses visionäre Pilotprojekt in unserer Region zum Erfolg gebracht hat.
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Pressemeldung November 2010
FWG zeigt Kontinuität
Gesamte Vorstandschaft im Amt bestätigt
Bei der Jahreshauptversammlung des Stadtverbandes der Freien Wähler Bühl wurde der gesamte Vorstand in seinem Amt bestätigt. Franz-Joachim Schindler bleibt somit für weitere 2 Jahre Vorsitzender und darf weiterhin auf die Mitarbeit von Dr. Karl Ehinger (Balzhofen) als erster Stellvertreter sowie Sybille Feurer (Oberweier) als zweite Stellvertreterin bauen. Ebenso klar wurde Frank Kistner (Vimbuch) für das Amt des Schriftführers und Pressewarts von den Mitgliedern bestätigt wie Stephan Lorenz-Feurer (Oberweier) als Kassenwart.
Vor den Wahlen hatte Rolf Zimpfer (Weitenung) in seinem Amt als Kassenprüfer eine exakte Kassenführung bescheinigt. Die Versammlung erteilte dem Kassenwart als auch dem gesamten Vorstand die Entlastung.
In einem Tätigkeitsbericht für das vergangene Amtsjahr ging Schriftführer Frank Kistner auf zahlreiche Termine ein, die die Freien Wähler in den verschiedenen Teilgemeinden Bühls organisierten. Die kommunalpolitischen Vertreter informieren sich bei verschiedenen Treffen mit Verantwortlichen von öffentlichen Einrichtungen oder Unternehmen über aktuelle Entwicklungen und Probleme. So informierte man sich z.B. bei einem Treffen mit dem Leiter der Agentur für Arbeit Außenstelle Bühl über die Entwicklung auf dem hiesigen Arbeitsmarkt oder bei einer Besichtigung über den Betrieb eines Pflanzenöl-Blockheizkraftwerkes zur Wärmeversorgung der Gärtnerei Müller in Oberweier und der Einspeisung des dabei erzeugten Stromes in das öffentliche Netz. Auf große Resonanz stieß der Besuch des Betriebshofs der Firma VIA Solutions Südwest in Oberbruch, von dem aus der komplette Unterhalt des derzeit im Ausbau befindlichen Streckenabschnitts der Autobahn A5 zwischen Malsch und Offenburg geleistet wird. Ebenso zahlreiche Interessenten konnten bei der Besichtigung der neu erstellten Trinkwasseraufbereitungsanlage „Immenstein“ der Wasserversorgung Bühl im September begrüßt werden.
Zentrales Thema in der Hauptversammlung war die Zusammenarbeit mit dem Landesverband Baden-Württemberg der Freien Wähler. Hierzu konnte der Landesgeschäftsführer Herr Georg Hiller begrüßt werden. In einem Vortrag stellte er die Arbeit des Landesverbandes vor. Dies ist in erster Linie die Interessensvertretung der nicht als Partei organisieren Freien Wähler gegenüber der Landes- und Bundespolitik. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Beibehaltung des bestehenden Kommunalwahlrechts. Er kämpft auch für eine Gleichstellung mit Parteien bei der staatlichen Unterstützung. Gerade in diesem Punkt sind die freien Wählergemeinschaften massiv benachteiligt, obwohl sie z.B. in den Baden-Württembergischen Kommunalparlamenten die meisten Gemeinderäte stellen, mehr als jede Partei. Klar abgrenzen möchte sich der Landesverband zudem von einer Landesvereingiung, die sich ebenfalls unter dem Namen „Freie Wähler“ als Partei organisieren und bei Landes- und Bundestagswahlen antreten will.
Abschließend wurde den Anwesenden in der Hauptversammlung die Terminplanung für die nächsten Monate vorgestellt, bevor der 1. Vorsitzende Franz-Joachim Schindler mit Dankesworten für die Mandatsträger und Wünschen für eine weiterhin gute Zusammenarbeit die Versammlung schloss.
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Pressemeldung September 2010
Modernste Technik für das Bühler Wasser
Freie Wähler informieren sich am Immenstein über die neue Quellwasseraufbereitungsanlage der Stadtwerke
Eine der modernsten Quellwasseraufbereitungsanlagen der Stadtwerke Bühl wurde am Immenstein fertiggestellt. Der Neusatzer Ortsvorsteher Werner Braun, Mitglieder der Freien Wählergemeinschaft mit der Vorsitzenden Brigitte Reith und interessierte Bürger besichtigten jetzt das kleine Wunderwerk der Technik am Immenstein. Alle waren faszinierte, wie mit neuester Technik das wertvolle Gut Wasser für Bühls Bürger aufbereitet wird.
1,4 Millionen Euro hat die Quellwasseraufbereitungsanlage Immenstein, die aus dem Quellgebiet des Kappler Waldes gespeist wird, gekostet. Sie liefert zusammen mit den Quellwasserfassungen Grunmatt und Frankenbach 800 000 Kubikmeter Quellwasser jährlich. Der Geschäftsführer der Stadtwerke Bühl Rüdiger Höche, erläuterte Bühls Wasserversorgung im Detail.
Die Quellwasseraufbereitungsanlage Immenstein gehört zu den elf Hochbehältern und drei Druckpumepenwerken mit über 17 Druckzonen, die die Große Kreisstadt Bühl mit Stadtteilen sowie die Nachbargemeinden mit Trinkwasser versorgen. 1,8 Millionen Kubikmeter Trinkwasser /Quellwasser, Mischwaser und Grundwasser) verteilen die Stadtwerke jährlich an die Verbraucher in Bühl. Weitere 2,2 Millionen Kubikmeter gehen an Mitglieder des Zweckverbandes. Die gerade in Probebetrieb genommene Quellwasseraufbereitungsanlage Immenstein erhielt die neueste Filtertechnik, so dass auch bei Starkregen garantiert ist, dass nur einwandfreies Trinkwasser in die Reservebecken fließt. Für diese moderne Anlage entschieden sich die Stadtwerke 2009, aufgebaut auf einem Konzept von 2003, das für die Zukunft der Wasserversorgung der Stadt Bühl eine nachhaltige Nutzung der Quellen aus dem Kappler Wald vorsieht. Mit der Erfahrung, dass der Wald eine Schutz- und Filterwirkung für wertvolles Wasser hat, und der Erkenntnis, dassSturm Lothar dieses empfindliche Ökosystem durch Vernichtung von großen Waldflächen gestprt hat, entschied man sich damals, eine innovative Technik für die Aufbereitung von Bühls Wasser einzusetzen.
In der in zwei Stockwerken in das Erdreich eingelassenen Quellwasseraufbereitungsanlage Immenstein wurde diese Technik verwiklicht. In einem ausgeklügelten computergesteuerten Filtriersysteem werden dort 40 Kubikmeter Wasser pro Stunde zweimal filtriert. Die Einlaufbecken der Aufbereitungsanlage sind mit blauen Polyethylen-Kunststoffplatten in einem modernen Klicksystemverfahren ausgekleidet, so dass die Betonwände vom aggressiven ungefilterten Quellwasser nicht geschädigt werden können. Das Filter-, Spül- und Druckleitungssystem ist computerüberwacht und computergesteuert und kann sowohl vor Ort über einen Touch-Screen-Bildschirm als auch online direkt von den Stadtwerken aus gesteuert werden. Kleine Stärfälle können direkt von der Zentrale aus beseitigt werden. Erst bei größeren Fehlern muss das Technikerteam ausrücken. Die gesamte Anlage ist innen wie außen videoüberwacht und alarmgesichert. Für die Zikunft will man in der Quellwasserafubereitungsanlage Immenstein auch Strom aus dem fließenden Quellwasser erzeugen.
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Pressemeldung Juli 2010
FWG besichtigte neue Autobahnmeisterei
Bei einer Besichtigung des erst vor einem Monat in Betrieb genommenen Betriebshofs der Firma VIA Solutions Südwest in Oberbruch, konnten sich Vertreter der Freien Wähler über deren Leistungsfähigkeit für den Erhalt der Verkehrssicherheit auf der Autobahn A5 überzeugen. Bereits seit Mai 2009 wird die Betriebssicherheit des Autobahnabschnitts zwischen Malsch und Offenburg von diesem privatwirtschaftlich geführten Unternehmen gemäß einem Konzessionsvertrag sichergestellt. Hierzu zählen in dem 60km langen Abschnitt beispielsweise der Winterdienst, die Mäharbeiten im Sommer, die Streckenkontrollen, Sicherungsmaßnahmen sowie alle Arten von Erhaltungsarbeiten. Ein moderner Fuhrpark mit zahlreichen Sondergeräten hilft diese Aufgaben zu meistern. Insgesamt 12 festangestellte Straßenwärter bewältigen die anfallenden Arbeiten im Schichtdienst. Im Winter werden diese mit 3 weiteren Kollegen beim Streudienst unterstützt. Zudem gibt es noch 3 Arbeitsplätze in der Verwaltung. Herr Azzam erklärte als der Leiter von Betrieb und Erhaltung am Standort Oberbruch, dass durch umfangreiche Schulungsmaßnahmen sowie dem Einsatz moderner Technik eine hohe Effizienz ermöglicht werden soll. So kann etwa mittels Satellitentechnik jederzeit in der Zentrale der aktuelle Einsatzort jedes einzelnen Fahrzeugs überwacht werden. Über das System wird zudem erfasst, in welchen Teilabschnitt beispielsweise bereits der Randstreifen gemäht ist oder wo welche Menge an Streusalz ausgebracht wurde.
Der technische Geschäftsführer von VIA Solutions Südwest Herr Hermanns ging in einer Präsentation auf den aktuellen Ausbau der Autobahn zwischen Baden-Baden und Offenburg ein. Nach seiner Darstellung liegen die Arbeiten im Zeitplan, so dass derzeit von einem Abschluss der gesamten Baumaßnahme Ende 2013 ausgegangen werden kann. Dies wäre mehr als 1 Jahr früher als dies vertraglich mit dem Regierungspräsidium als Auftraggeber vereinbart wurde. Immerhin sind 60 Einzelbauwerke (u.a. Brücken, Unterführungen), 5 Parkplatzanlagen mit WCs, 6 Anschlussstellen sowie eine Zähl- und Wiegestelle, die bei Balzhofen geplant ist, zu erstellen. Die anwesenden Vertreter der Freien Wähler nahmen diese Gelegenheit wahr, um einige durchaus auch kritische Fragen zu stellen. So wurden Themen wie Naturschutz, Ausgleichsmaßnahmen, aktiver und passiver Lärmschutz oder die Notwendigkeit von Vollsperrungen während der Bauphase offen diskutiert. Intensiv unterhielt man sich auch über den zunehmenden Schwerlastverkehr in den angrenzenden Gemeinden im Zusammenhang mit dem Materialtransport von und zu den einzelnen Baustellen. Vor allem aus Weitenung gibt es hier vermehrt Klagen von Anwohnern.
Zum Abschluss der Betriebsbesichtigung wurden die Freien Wähler dann noch zu dem für September geplanten Tag der offenen Tür eingeladen, bei dem dann alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sich einen Eindruck von der Firma VIA Solutions Südwest machen können.
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Pressemeldung November 2009
Freie Wähler informieren über die aktuelle Entwicklung am Bühler Arbeitsmarkt
Bei einer Informationsveranstaltung in Altschweier informierten sich die Mitglieder des Stadtverbandes der Freien Wähler sowie einige interessierte Bürger über die aktuelle Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Hermann Müller, Leiter der Agentur für Arbeit Außenstelle Bühl, hatte sich gut auf den Abend vorbereitet. Im ersten Teil des Abends ging er auf die gesetzlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen der sogenannten Grundsicherung für erwerbsfähige Hilfsbedürftige nach dem 2. Sozialgesetzbuch (Arbeitslosengeld II) ein. Hier findet derzeit eine vom Gesetzgeber vorgegebene Umstrukturierung statt. Die Antragssteller haben bisher das Problem, dass sie zwei Anlaufstellen aufsuchen müssen um die volle Unterstützung zu erhalten. Dies rührt daher, dass die Bundesagentur z.B. für die Arbeitsplatzvermittlung und die Auszahlung des Arbeitslosengeldes zuständig ist und die Kommune für Unterkünfte und andere Versorgungsleistungen aufkommen muss. Ziel ist es in Zukunft alle hierzu nötigen Anträge an einer Anlaufstelle zu erfassen. Ob dies in Bühl organisatorisch in der Außenstelle der Bundesagentur oder bei der Stadtverwaltung angesiedelt wird, ist derzeit laut Herrn Müller noch nicht entschieden.
Im Bereich der Geschäftsstelle Bühl waren gemäß der letzten Erhebung im vergangenen Monat insgesamt 1172 Arbeitslose gemeldet. Dies entspricht 3,1 Prozent bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen in diesem Gebiet. Im Vergleich mit den anderen Geschäftsstellen des Bezirks der Agentur für Arbeit Rastatt kommt Bühl hier noch verhältnismäßig gut weg. Noch besser sieht es lediglich im Bereich Baden-Baden aus, was sicherlich an der unterschiedlichen Beschäftigungsstruktur liegt, die dort überwiegend dienstleistungsorientiert ist. Die Zunahme der Arbeitslosigkeit in Bühl um 1 Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr zeigt, dass die allgemeine wirtschaftliche Krise auch auf dem Bühler Arbeitsmarkt angekommen ist. Ohne das arbeitsmarktpolitische Instrument „Kurzarbeit“ würden die Zahlen anders aussehen. Laut den Ermittlungen der Agentur für Arbeit wurden im Bezirk Rastatt rund 2500 Entlassungen durch die Nutzung dieser Maßnahme durch die Betriebe verhindert. Rund 400 Betriebe in diesem Gebiet wurden im laufenden Jahr von Mitarbeitern der Agentur zu Kurzarbeit und Qualifizierung beraten. Herr Müller nutzte auch diesen Abend, um darüber zu informieren, welche Voraussetzungen es für die Gewährung von Kurzarbeitergeld gibt und welche Formen der Qualifizierung gefördert werden. Qualifizierung in der Kurzarbeit bedeutet, dass z.B. ungelernte Arbeitskräfte durch spezielle Ausbildungsmaßnahmen während ihrer Kurzarbeit die Möglichkeit haben einen Berufsabschluss zu erzielen. Die entstehenden Kosten können hierbei von der Agentur zu einem großen Teil übernommen werden. Aber auch für bereits ausgebildete Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gibt es die Möglichkeit von geförderten Weiterbildungsmaßnamen im Rahmen eines Europäischen Sozialfonds (ESF). Arbeitnehmer können so im Anschluss höherwertigere Arbeiten übernehmen. Die Betriebe haben den Vorteil, dass dem allgemeinen Fachkräftemangel entgegengewirkt wird. Das gemeinsame Ziel ist, gestärkt aus der Krise herauszukommen.
In einer lockeren Runde konnten noch viele Detailfragen der Teilnehmer des Informationsabends durch Hermann Müller geklärt werden. Herbert Meier dankte ihm hierfür im Namen der Bühler Freien Wähler.
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Pressemeldung Mai 2009
Freie Wähler Neusatz stellen ihr Wahlprogramm vor
Nach der Begrüßung durch den Ortsvorsteher und Vorsitzenden der Freien Wähler Neusatz Werner Braun konnten die Freien Wähler ihr gut aufgestelltes Kandidaten-Team für den Ortschaftsrat vorstellen. Werner Braun kandidiert erneut für den Ortschafts- und Gemeinderat sowie den Kreistag. Im Anschluss stellten sich die weiteren Kandidaten für den Gemeinderat Bühl sowie den Kreistag vor.
Im Rückblick wurde kurz auf die erreichten Ziele der ablaufenden Legislaturperiode eingegangen. Im Wesentlichen waren dies die Fertigstellung des Rasensportplatzes sowie der weitere Ausbau der Schwarzwaldstrasse.
Im Ausblick wurde auf das Wahlprogramm der Freien Wähler näher eingegangen:
Breiten Raum nahm dabei das Ziel, auch in der Zukunft die Grundversorgung der Neusatzer durch eine Einkaufsmöglichkeit zu sichern, ein.
Eigens dafür hatte man den Ortsvorsteher von Sinzheim-Leiberstung, Herrn Alexander Naber für einen Erfahrungsbericht gewinnen können. Er berichtete sehr ausführlich über den dort errichteten und erst kürzlich eröffneten Dorfladen in seinem Ort. Dieser wurde in der Rechtsform einer Genossenschaft gegründet.
Angefangen von der Idee; das Werben für diese Idee über die Einladung zum Info-Abend bis zur Gründungsversammlung und die rechtlichen Voraussetzungen wurde aufschlussreich informiert.
Weiter erläuterte Herr Naber das Angebot des Ladens, Einkauf der Waren, Öffnungszeiten aber auch arbeitsrechtliche Voraussetzungen.
Weitere Ziele der Freien Wähler Neusatz ist zum Einen der endgültige Ausbau der Schwarzwaldstrasse. “Nur die neu ausgebaute Straße bietet Sicherheit für die Fußgänger und somit auch Sicherheit für den Autofahrer“ so Ortsvorsteher Braun.
Die zeitnahe Sanierung der Schlossberghalle ist ein weiteres Thema, wobei die Sanierung in Teilbereichen, z.B. der Küche schon abgeschlossen ist.
Laut Hubert Schnurr, der für den Kreistag kandidiert, ist jetzt neben der Mehrzweckhalle für weitere Ziele, z.B. einen Fußweg entlang des Muhrbaches vom Ortseingang bis nach Neusatzeck zu errichten, einer Planung und dem Bau einer Schulsportanlage in Abstimmung mit der Schulleitung und dem Elternbeirat, sowie als städtebaulicher Brennpunkt die Neugestaltung des Uhl-Geländes die Gunst der Stunde. Denn Neusatz wurde mit dem Ortskern in das Landessanierungsprogramm aufgenommen. Somit werden finanzielle Mittel vom Land abgerufen werden können.
Der lang gehegte Wunsch eines Geh- und Radweges zwischen Neusatz und Hub wird weiter verfolgt. Diese Straße ist Landstraße, so dass dort mit dem Land die entsprechenden Verhandlungen zu führen sind.
Der Ausbau der Oberen Windeck-Straße als Kreisstraße ist ebenfalls seit langem als dringlich erkannt. Hier ist die Straße zu eng und das Bankett wird mehr und mehr ausgefahren.
Nach wie vor ein großes Anliegen ist die Erhaltung unserer Kulturlandschaft. Dazu gehören vor allem die Offenhaltung der Täler von Neusatz und Waldmatt.
Schließlich stehen die Freien Wähler ohne Wenn und Aber weiterhin zur Förderung der zahlreichen Neusatzer Vereine. Diese leisten vor Ort hervorragende Jugendarbeit.
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Pressemeldung März 2009
FWG nominiert Kandidaten für die Gemeinderatswahl
In einer öffentlichen Nominierungsveranstaltung im Gasthaus „Sternen“ haben die „Freien Wähler“ im Stadtverband Bühl ihre Kandidaten für die Gemeinderatswahl am 7. Juni bestimmt. Insgesamt wurden 25 Kandidaten für die 32 verfügbaren Listenplätze nominiert. Der Stadtverbandsvorsitzende Joachim Schindler zeigt sich zuversichtlich, dass auch die verbleibenden 7 Plätze noch belegt werden können. Dies lässt die aktuelle Wahlordnung für die Kommunalwahl so zu, solange die Nominierung nicht abgeschlossen ist. Bis zum 9. April müssen alle Kandidaten der Wahlkommission gemeldet sein.
Wert legen die Freien Wähler darauf, dass möglichst aus allen Stadtteilen Kandidaten ins Rennen geschickt werden. Die Wahlliste wird von der Fraktionsleitern der FWG im Bühler Gemeinderat Frau Brigitte Reith, gefolgt von den Gemeinderäten Werner Braun, Prof. Dr. Karl Ehinger, Wolfgang Regenold und Jörg Woytal, angeführt. Auf den weiteren Listenplätzen folgen dann Joachim Schindler, Sybille Feurer, Peter Bott, Michael Eberle, Franz Fallert, Donath Fanz, Axel Jessen, Björn Kirschner, Frank Kistner, Stefan Krug, Edith Krumm, Michael Nock, Hans-Joachim Schmidt, Walter Schöpka, Ralf Waßmer, Ursula Zink-Ohnemus, Rüdiger Huck, Frank Klawitter, Rainer Krebs und Birgit Lorenz.
Die Nominierung wurde vom 2. Vorsitzenden des Kreisverbandes der Freien Wähler Herrn Herbert Meier geleitet. In zwei Wahlgängen erfolgte die Nominierung der Bewerber sowie deren Reihenfolge auf der Liste von den anwesenden Wahlberechtigten jeweils einstimmig.
Jeder der einzelnen Bewerber hatte zuvor seine persönlichen Beweggründe und Ziele den zahlreich anwesenden Mitgliedern und Freunden der FWG dargestellt. Sehr oft war hierbei dass man eine sachbezogene Kommunalpolitik ohne parteipolitische Vorgaben leisten will. Die Freien Wähler sind keine Partei. Sie verstehen sich als Alternative zu den Parteien, quasi als Bürgerinitiative auf Dauer und treffen ihre Entscheidungen ohne Bindung an ein Programm. Eine sachbezogene Politik unter Berücksichtigung von örtlichen Gesichtspunkten setzten sich zum Ziel.
Derzeit bilden die Freien Wähler die nach Sitzen gerechnet drittstärkste Fraktion im Bühler Gemeinderat. Aufgrund des bei der kommenden Kommunalwahl in Bühl geänderten Wahlsystem ohne der sogenannten „Unechten Teilortswahl“ wird es zukünftig weniger Gemeinderäte geben. Sind es aktuell noch insgesamt 43 Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, werden es nach der Wahl nur noch 32 sein. Ziel der Freien Wähler ist es dennoch, ihre aktuelle Anzahl der Mandate zu halten bzw. sogar noch zu erweitern. __________________________________________________________________________________
Pressemeldung Februar 2009
FWG freut sich auf weicheres Wasser
Zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Wasserversor-gung in Bühl hatte der Stadtverband der Freien Wähler alle Mitglieder und interessierten Bürger eingeladen.
Im Informationszentrum beim Wasserwerk in Balzhofen konnte Herr Rüdiger Höche von den Bühler Stadtwerken über den aktuellen Stand der Förderung, Aufbereitung und Verteilung von Trinkwasser im Bereich des erst vor kurzem gegründeten Zweckverbandes mit den Gemeinden Ottersweier und Bühlertal berichten. Über 11 teilweise vernetzte Hochbehälter, 3 Druckpumpwerken sowie der Grundwasserförderung mittels der Pumpwerke in Balzhofen und Landmatt erfolgt die Versorgung der Endverbraucher. Immerhin benötigt jeder Bürger im Schnitt etwa 127 Liter Frischwasser täglich. Mittels regelmäßiger Qualitätskontrollen, können die Stadtwerke die durchweg gute Qualität des Trinkwassers nachweisen. Das gelieferte Wasser hat Aufgrund der topologischen Lage der Stadt Bühl und der Nutzung von Quell- und Grundwasser einen unterschiedlichen Härtegrad, was für die Einwohner in den Landgemeinden zu manchen Unbequemlichkeiten führt. Der höhere Kalkgehalt im Wasser aus den Grundwasserpumpwerken führt zu einem höheren Verbrauch von Wasch- und Putzmitteln in den Haushalten sowie einer erhöhten Reparaturanfälligkeit bei Geräten (Kaffeemaschine, Waschmaschine, Armaturen). Bereits seit längerer Zeit machen sich die Freien Wähler dafür stark, dass durch geeignete Maßnahmen diese Situation verbessert wird. Ganz besonders freut man sich dabei, dass noch in diesem Jahr das Pumpwerk in Balzhofen um eine Anlage erweitert wird, die mit Hilfe von sogenannten Nanofiltrationsmembranen das geförderte Wasser enthärtet. Das hier angewandte Prinzip basiert auf einem reinen physikalischen Verfahren ohne zusätzlicher Belastung mit Chemikalien im Trink- und Abwasser. Die FWG hatte bereits im Jahr 2003 eine Informationsfahrt nach Simmozheim bei Calw organisiert, wo eine derartige Anlage betrieben wird. Auch weiterhin werden die Freien Wähler den Informationsaustausch mit den Stadtwerken pflegen, um auch von politischer Seite eine gute Grundversorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser und Energie sicher zu stellen.
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Pressemeldung Februar 2009
Hubert Schnurr ist Spitzenkandidat der FWG
Freie Wähler nominieren ihre Kandidaten für die Kreistagswahl
In einer Nominierungsveranstaltung haben die Freien Wähler im Stadtverband Bühl ihre Kandidaten für die Kreistagswahl am 7. Juni bestimmt. Hubert Schnurr, der 1. Beigeordnete der Stadt Bühl, wird als Spitzenkandidat die Liste für diesen Wahlkreis anführen. Insgesamt 10 Listenplätze waren zu vergeben. Über die Reihenfolge der Kandidaten auf der Liste war man sich unter den Freien Wählern schnell einig, was sich dann auch durch ein einstimmiges Votum bei der Nominierung zeigte. So belegen Werner Braun (Neusatz), Wolfgang Regenold (Vimbuch), Brigitte Reith (Kernstadt), Prof. Dr. Karl Ehinger (Balzhofen), Jörg Woytal (Kernstadt), Sybille Feurer (Oberweier), Stephan Lorenz-Feurer (Oberweier), Michael Nock (Neusatz) sowie Joachim Schindler (Kernstadt) die weitern Plätze. Die Nominierung wurde vom 1. Vorsitzenden des Kreisverbandes der Freien Wähler Herrn Robert Wein souverän geleitet. Er zeigte sich sehr gut vorbereitet, wodurch alle formellen Vorgaben für eine korrekte Nominierung zügig abgearbeitet werden konnten.
Jeder der einzelnen Bewerber hatte zuvor seine persönlichen Beweggründe und Ziele den zahlreich anwesenden Mitgliedern und Freunden der FWG dargestellt. Hierbei kristallisierte sich immer wieder heraus, dass man eine sachbezogene Kommunalpolitik ohne parteipolitische Vorgaben leisten will. Die Freien Wähler sind keine Partei. Sie verstehen sich als Alternative zu den Parteien, quasi als Bürgerinitiative auf Dauer und treffen ihre Entscheidungen ohne Bindung an ein Programm unter Berücksichtigung von örtlichen Gesichtspunkten.
Derzeit bilden die Freien Wähler die nach Sitzen gerechnet drittstärkste Fraktion im Kreistag für den Landkreis Rastatt. In Baden-Württemberg sind sie sogar die zweite Kraft. Dies hat man sich nun auch in Rastatt als Ziel gesetzt.
Die Freien Wähler wehren sich gegen die immer stärker werdende Einflussnahme der Parteien auf die Verwaltung und staatliche Organisationen. Sie bilden die älteste und wirkungsvollste Bürgerinitiative. Dabei setzen sie auf eine Politik der Nachhaltigkeit, den Ausbau von regenerativen Energien, bessere Versorgung des ländlichen Raumes durch moderne Medien und einer Gleichbehandlung der Erziehung in der Familie und in öffentlichen Einrichtungen. Eine Privatisierung kommunaler Aufgaben, insbesondere der Wasserversorgung lehnen die Freien Wähler ab. 
Kandidaten der Bühler FWG für die Kreistagswahl 2009 im Landkreis Rastatt